Mittwoch, 29. Februar 2012

Aufstehen?

Wiedermal klingelt morgens der Wecker und mein Körper schreit nach Schlaf. Aufstehen? Zur Uni gehen? Vorlesungen anhören? Von Leuten umgeben sein, die nicht deine Freunde sind? Da überlegt man es sich mindestens zweimal, ob sich das aufstehen lohnt. Und wiedermal liegen geblieben. Die Faulheit hat gesiegt. Doch stelle ich mir die Frage: Bin ich wirklich faul oder ist das Studium einfach nicht das Richtige? Wenn ich es wirklich lieben würde, würde ich dann nicht auch aufstehen? Aber nur weil das Studium keinen Spaß macht, heißt es doch nicht, dass der daraus folgende Beruf falsch sein wird. Alle diese Fragen bleiben natürlich unbeantwortet. Es ist schließlich erst viertel vor sieben und die Bettdecke ist soweit hochgezogen, dass die Ohren zugedeckt sind. Das schlechte Gewissen plagt mich. Es flüstert mir zu: "Du bist so faul! Aus dir wird nichts! Meinst du, du wirst erfolgreich wenn du den Arsch nicht hoch bekommst? Immer bleibst du liegen. Nie ziehst du unangenehme Dinge durch!". Ich fühle mich beschissen, denn das Gewissen hat recht. Doch Motivation bringt es trotzdem nicht. Mehr denn je bin ich gelähmt. So gelähmt, dass ich jetzt erst recht nicht aufstehe. Also rede ich mir ein, dass Morgen alles besser wird und ich motiviert den Tag beginne. Ihn anpacke mit all seinen Hürden; Sachen zu Ende bringe, wie zum Beispiel diesen Text.
Bild: Google; Text: von mir (aber alt)

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